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Die Gefährlichkeit von der Maul- und Klauenseuche (= MKS) liegt auf der Hand: Durch die schnelle unproblematische Verbreitung kann es zu einer unkontrollierbaren Seuche werden, sobald man die Seuche nicht mit geeigneten Maßnahmen eindämmt.
Im Welthandel gilt MKS neben BSE als die Erkrankung schlechthin. Sobald in einem Land ein MKS-Fall oder auch nur Verdachtsfall auftritt wird in der Regel sofort in den anderen Ländern ein entsprechendes Importverbot verhängt. Dies bedeutet nicht selten ein hoher Handelsverlust.
Aber auch für die Bauern ist die MKS-Seuche bedrohlich. Tritt in einem Stall ein MKS-Fall (oder oftmals auch nur ein Verdachtsfall) auf, wird der gesamte infizierte Bestand getötet. Entsprechende Beispiele hat man in Deutschland im Februar und März gesehen. Sobald ein Verdachtsfall auftrat wurde die gesamte Herde getötet. In der Regel werden nicht die anderweitigen Tiere getötet, die sich an MKS nicht anstecken können (Pferde, etc.).